Neues Upgrade

02.05.2017

 

 

 

An dieser Stelle werde

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Buntspechte - Beobachtungen eines fleissigen Vaters

veröffentlicht in My Heimat

 

 

Es ist unsere kleine Welt - wir haben nur „diese Eine“ 
Es liegt an uns, sie für unsere Kinder und Enkelkinder zu bewahren.

 

Libelle des Jahres 2015

Gefleckte Heidelibelle -

Sympetrum flaveolum -

Diese so selten gewordene Libelle durfte ich im Spätsommer 2013 in einem Moorgebiet zwischen NRW und den Niederlanden wieder entdecken, nachdem sie dort seit 2009 nicht mehr gesichtet wurde.

Die Gefleckte Heidelibelle wird in der Roten Liste der bedrohten Tierarten in der höchsten Stufe

= 1 = "Vom Aussterben bedroht" geführt.



Heidelibellen - Sympetrum

 

Die Heidelibellen gehören ebenfalls zu den Großlibellen und sind eine Unterfamilie der Segellibellen.

 

Ihre Hauptflugzeit beginnt Anfang Juni und endet - je nach Wetterlage - Ende Oktober.

 

In Deutschland kommen neun Arten Heidelibellen vor, von denen es mir bisher vergönnt war, sieben Arten zu fotografieren.

 

Die richtige Bestimmung einiger Arten ist nicht einfach. Die Beine sind bei einigen ganz schwarz, bei anderen gestreift. Der Nasenstrich endet entweder unterhalb der Augen oder ist seitlich ein wenig und lang herab gezogen.

Ich hoffe, sie alle richtig bestimmt zu haben.

 

 

 

1. Blutrote Heidelibelle - Sympetrum sanguineum -

 

Die Blutrote Heidelibelle - Sympetrum sanguineum - ist die in Deutschland am meisten vorkommende Heidelibelle.

 

Die Blutrote Heidelibelle hat komplett schwarze Beine

 

Das ausgewachsene Männchen ist komplett rot gefärbt, daher stammt auch ihr Name.

 

Zur Eiablage fliegen beide in Tandemstellung über der Ufervegetation, und mit Rüttelbewegungen läßt das Weibchen dabei die Eier fallen. Nach einiger Zeit löst sich das Männchen und beobachtet - so habe ich es gesehen - das allein Eier ablegende Weibchen.

 

Nun einige Fotos des Paarungsrades und der Eiablage

Zur Eiablage fliegen beide im Tandem zum Gewässer. Am Ufer werden die Eier abgestoßen. Nach einiger Zeit läßt das Männchen das Weibchen los, läßt sich in der Nähe nieder und beobachtet die Eiablage des Weibchen, um sie vor Feinden zu schützen.

 

2. Frühe Heidelibelle - Sympetrum fonscolombii -

 

Die Frühe Heidelibelle hat ihren Namen daher, weil sie die im Frühjahr am frühesten erscheinende Heidelibelle ist.

 

Frisch geschlüpfte haben eini merkwürdig leuchtend gelbe Farbe, graublaue unteren Augenhälften und einen gelben Fleck an der Hinterflügelbasis. Die Männchen werden bis zur Geschlechts

Sie sind sehr wärmeliebend und fliegen gern über flachen Uferbereichen, die nicht verstraucht sein dürfen. 

 

 

3. Gefleckte Heidelibelle - Sympetrum flaveolum - 

 

Die Jungtiere der Gefleckten Heidelibelle sind gelblich gefärbt und besitzen einen stark ausgeprägten gelben Basalfleck an der Flügelbasis.

Ausgeförbte Männchen sind tiefrot und die Weibchen braungrau.

 

Die Gefleckte Heidelibelle bewohnt stehende Gewässer mit flacher Ufervegetation. Doch die von ihr bevorzugten Biotope verschwinden immer mehr und daher gilt diese Art als "stark gefährdet".

Ich hatte bisher erst einmal das Vergnügen, ihr zu begegnen. Allerdings in einem Gebiet, in welchem sie seit 4 Jahren als verschollen galt.

 

4.  Gemeine Heidelibelle - Sympetrum vulgatum - 

 

Die Gemeine Heidelibelle  (der Name bedeutet, dass sie slgatum - 4. . ehr häufig vorkommt; doch heute schwankt ihr Bestand von Jahr zu Jahr erheblich und sie wird immer seltener) ist eine mittelgroße Segellibelle.

 

Ab Mitte Juli ist sie an offenen Gewässern, Tümpeln oder auch Gartenteichen zu sehen.

 

Sie ist an ihren gelb-schwarz gestreiften Beinen und an dem schwarzen Strich entlang der Nase zu erkennen.

 

In Tandemstellung, mit wippenden Bewegungen über dem Wasser fliegend, legt das Weibchen die Eier im Wasser ab.

 

 

5. Große Heidelibelle - Sympetrum striolatum

 

Die Große Heidelibelle  gehört zu den Segellibellen und ist die größte unter den hiesigen Heidelibellen mit einer Körperlänge von etwa 40 mm und einer Flügelspannweite von etwa 55 mm.

 

Mit der Gemeinen Heidelibelle hat sie die gelb-schwarz gestreiften Beine gemeinsam. Der schwarze Nasenstrich endet bei ihr schon an den Augen.

 

An hiesigen Gewässern ist sie von Mitte Juli bis in den November hinein zu beobachten.

 

Die Eiablage erfolgt in der Mitte des Gewässers. Dabei fliegt das Paar in Tandemformation, und mit wippenden Bewegungen stößt das Weibchen die Eier in die Wasseroberfläche.

Flugshow der Männchen

Kopula und die Eiablage im Tandem erfolgt inmitten des Sees

 

6. Sumpf-Heidelibelle - Sympetrum depressiusculum -

 

Die Sumpf-Heidelibelle - Sympetrum depressiusculum - gehört zu den Segellibellen und ist ein wenig kleiner als die Blutrote Heidelibelle.

 

Die Sumpf-Heidelibelle hat tief schwarze Beine und einen kurzen schwarzen Nasenstrich.

 

Ihr Abdomen (Hinterleib) ist ein wenig abgeflacht, ähnlich wie bei der Feuerlibelle. Bei den Männchen wird es tief rot bis zur Geschlechtsreife mit seitlichen gelben Streifen.

 

Beide Geschlechter weisen seitlich 3 bis 8 schwarze dreieckige Zacken auf, die jedoch im Alter verschwinden können.

 

Ihre Flugzeit beginnt erst Mitte Juli und reicht bis weit in den Oktober hinein.

 

Zur Paarung fliegen sie zunächst in Tandemstellung, gehen dann in das Paarungsrad über zur Befruchtung, um dann gemeinsam in Tandemstellung die Eierin feuchte, schlammige Bereiche abzulegen.

 

 

7.  Schwarze Heidelibelle - Sympetrum danae - 

 

Die Schwarze Heidelibelle zählt mit einer Körperlänge von nur 3 cm zu den Kleinsten unter den Heidelibellen.

 

Die anfangs helle Färbung geht bei den Männchen mit der Geschlechtsreife in eine schwarze Färbung über, die Weibchen hingegen bleiben - wenn auch etwas dunkler - gelb.

 

Die Lebensräume der Schwarzen Heidelibelle sind versumpfte Seeufer und deren Verlandungszonen, flache Teiche und Moore.