Neues Upgrade

02.05.2017

 

 

 

An dieser Stelle werde

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Buntspechte - Beobachtungen eines fleissigen Vaters

veröffentlicht in My Heimat

 

 

Es ist unsere kleine Welt - wir haben nur „diese Eine“ 
Es liegt an uns, sie für unsere Kinder und Enkelkinder zu bewahren.

 

2 Schlanklibellen hinter einem Grashalm
2 Schlanklibellen hinter einem Grashalm

Die Schlanklibellen gehören zur Familie der Kleinlibellen.

 

Sie sind schlank, 23-30 Millimeter lang. Sie sind die zierlichen und farbenfrohen Bewohner unserer Gewässer.

 

Ihre Augen sind knopfförmig und befinden sich seitlich des Kopfes.

Im Gegensatz zu den pfeilschnellen Großlibellen fliegen sie gemächlicher, sind dabei jedoch erfolgreiche Jäger. sie fangen ihre Beute ebenfalls im Flug.

 

 

 

Ischnura-elegans
Ischnura-elegans

1. Große Pechlibelle - Ischnura elegans - 

 

Sie gehört zu den Kleinlibellen. Sie unterscheiden sich durch ihre geringe Größe - etwa bis 5 cm Körperlänge - von den Großen und ist neben der Hufeisen-Azurjungfer eine der am häufigsten hier vorkommenden Kleinlibellen. 

Sie bevölkert mit ihrer Farbenpracht unsere heimischen Gewässer. 

Die knopfförmigen, an der Seite des Kopfes befindlichen Augen, reizen immer wieder dazu, aus der Nähe fotografiert zu werden. 
Was aber nicht immer gelingt.

Ganz typisch für die Große Pechlibelle sind die zweifarbigen Flügelmale und die runden "postokularen" (hinter den Augen) Flecken. Die Flecken aller anderen Azurjungfern oder blauen Schlanklibellen sind "tropfenförmig".

Die jungen Weibchen durchlaufen fünf verschiedene Farbstufen. Der Thorax ist von lachsrosa bis orange gefärbt.

Anders als bei den anderen Kleinlibellen legt das Weibchen die Eier ohne männliche Bewachung ab.

 

 

Zunächst möchte ich die verschiedenen Farbvarianten zeigen:

 

Nachfolgend eine Serie meiner Lieblingsfotos dieser wunderschönen, farbenfrohen Libellenart.

Ich hoffe, sie erfreuen sich an der Vielfalt dieser Aufnahmen.

 

 

 

2. Kleine Pechlibelle - Ischnura pumilio -

 

Die Kleine Pechlibelle ist eine der kleinsten Libellen der Welt. Aufgrund ihrer Färbung ist sie einzigartig und von daher eine der schönsten. 

Ihre Körperlänge beträgt lediglich 2,6 bis 3,1 cm.

 Ganz junge Tiere sind leuchtend orange gefärbt, wenige Tage später sind sie ausgereift und unscheinbar olivgrün. Ein gutes Erkennungszeichen ist das letzte Hinterleibsabdomen in starkem Blau. 
Die Weibchen verfügen über ein breites Farbspektrum, welches sich jeweils nach mehreren Tagen ändert. 

 

Sie bevorzugen vegetationsarme Gewässer wie Kiesgruben oder einfach mit Wasser gefüllte Tümpel. Da ihre Lebensräume immer mehr zerstört werden, gelten sie in Deutschland sehr gefährdet und sind vom Aussterben bedroht.  


Ihre Flugzeit reicht von Mai bis in den September. 

 

 

3. Blaue Federlibelle - Platycnemus pennipes - 

  

In Mitteleuropa gibt es leider nur zwei Arten Federlibellen und hier bei uns nur die Blaue Federlibelle.

Federlibellen haben noch weiter auseinander stehende weißblaue Augen als die anderen Kleinlibellen.

 

Die Beine sind hellblau und schwarz gestreift. Die untere Hälfte ist plattenförmig geformt und mit Dornen besetzt.

Der Schwarzanteil der Zeichnung ist abhängig vom Feuchtigkeitsanteil beim Schlupf. Bei sehr trockenem Wetter ist er sehr, sehr gering.

 

Sie bevorzugen stark bewachsene, ruhig fließende Gewässer.

 

 

 

4. Kleines Granatauge - Erythromma viridulum -

 

Die erwachsenen Tiere halten sich meistens auf Teich- oder Seerosenblättern mitten auf stehenden Gewässern auf. 

 

 

 

5. Frühe Adonislibelle - Pyrrhosoma nymphula -

 

Sie ist eine von zwei rotgefärbten Libellenarten in Europa.

Die Männchen haben einen leuchtend roten Hinterleib mit wenigen schwarzen Streifen ab dem 7. Hinterleibssegment.

Sie leben an kleinen, pflanzenreichen stehenden Gewässern.

 

 




6. Späte Adonis- oder Scharlachlibelle - Ceriagrion tenellum

Die Späte Adonislibelle lebt an hauptsächlich stehenden aber auch an langsam fließenden Gewässern mit guter Wasserqualität.

Sie ist neben der Frühen Adonislibelle die zweite rotgefärbte Kleinlibellenart Europas.

Die Männchen sind von leuchtend roter Farbe, und im Gegensatz zur Frühen Adonislibelle sind auch die Beine rot gefärbt.

Die Weibchen kommen in vier verschiedenen Farbvarianten vor.

Die heterochrome Färbung, wobei das Abdomen vollkommen schwarz ist, habe ich leider noch nicht entdeckt. Die drei anderen - in unterschiedlicher Häufigkeit vorkommenden - kann ich hier zeigen.


Leider ist die Späte Adonislibelle vom Aussterben bedroht und geniest daher den höchsten Schutzstatus und wird unter der höchsten Stufe 1 geführt.