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02.05.2017

 

 

 

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Buntspechte - Beobachtungen eines fleissigen Vaters

veröffentlicht in My Heimat

 

 

Es ist unsere kleine Welt - wir haben nur „diese Eine“ 
Es liegt an uns, sie für unsere Kinder und Enkelkinder zu bewahren.

 

 

Die Teichjungern  gehören zu den Kleinlibellen - Zygoptera -.

 

Von den neun Arten dieser Familie war es mir bisher nur möglich, folgende Arten zu fotografieren:

 

1. die Gemeine Weidenjungfer - Lestes viridis

2. die Gemeine Winterlibelle - Sympecma fusca

3. die Sibirische Winterlibelle - Sympecma paedisca

4. die Gemeine Binsenjungfer - Lestes sponsa

5. die Südliche Binsenjungfer - Lestes barbarus

6. die Kleine Binsenjungfer - Lestes virens vestalis


 

1. Gemeine Weidenjungfer - Lestes viridis -

 

Die Gemeine Weidenjungfer ist mit einer Körperlänge von 50 Millimetern die Größte unter den Teichjungfern. Sie lebt an stehenden oder leicht fließenden Gewässern, und ihre Art ist noch nicht gefährdet.

 

Zur Eiablage fliegt das Tandem an einen Weiden- oder Erlenzweig, der über dem Wasser hängt. Das Weibchen bohrt mit seinem Legestachel ein winziges Loch in die Rinde, in welches es vier Eier ablegt. Dieses wiederholt sie dann in ganz kurzen Abständen, bis etwa 200 Eier plaziert sind.

Im Frühjahr schlüpfen die sog. Prolarven aus und fallen ins Wasser, wo sie sich weiter entwickeln.

Paarungsstudie der Gemeinen Weidenjungfern. Diese Paarung dauert erfahrungsgemäß eine gute halbe Stunde.

 

 

2. Gemeine Winterlibelle - Sympecma fusca -

 

Sie gehört zu den Teichjungfern und ist etwas ganz Besonderes.

Die Jungtiere verbringen den ganzen Sommer mit Nahrungssuche und einer langen Entwicklungsperiode.

Den Winter verbringen sie in schützenden Gebüschen, bei starkem Schneefall lassen sie sich sogar vollkommen einschneien.

Deshalb sind sie auch nicht so farbenprächtig wie ihre Artgenossen. Sie müssen sich den dunklen Farben der vertrockneten Umgebung anpassen.

 

Erst im Frühjahr - und dies geschieht oft schon an warmen Apriltagen - findet die Paarung der Gemeinen Winterlibelle statt.

Diese lange Lebensdauer ist für Libellen völlig ungewöhnlich.

 


3. Sibirische Winterlibelle - Sympecma paedisca


Die Sibirische Winterlibelle ist vergleichbar mit der Gemeinen Winterlibelle, und auch ihre Lebensmentalität ist die gleiche.

Daher werden beide oft verwechselt.


Sie  weist jedoch eine hellere Thoraxunterseite auf. Ein deutliches Erkennungsmerkmal der Sibirischen Winterlibelle ist eine kleine Ausbuchtung an den Antehumeralstreifen, der der Gemeinen Winterlibelle fehlt. (s. www.waldschrat-online.de)



 

4. Gemeine Binsenjungfer - Lestes sponsa -

      

     Libelle des Jahres 2016       

 

Sie ist die wohl am häufigsten vorkommende Binsenart in unseren Gefilden.

 

 

Die Jungtiere schimmern in einem metallischen Grünton. Die Männchen dunkeln später etwas nach und die Weibchen erscheinen in einem Kupferton. 

Sie bevorzugen mittelgroße stehende Gewässer mit Wasserpflanzenvegetation.

 

Die Flugzeit beginnt Ende Juni und geht bis in den Oktober.

 

 

 

5.  Südliche Binsenjungfer - Lestes barbarus - 

 

Erst 2009 ist die Südliche Binsenjunger in unseren Gefilden nachgewiesen worden. Normalerweise lebt sie in Südeuropa. Da sie nur sporadisch nach Norden wandert, ist es eine große Seltenheit, sie zu entdecken.

 

Ein wichtiges Erkennungszeichen ist ihr zweifarbiges - außen weiß und innen braun - Flügelmal. Außrdem weist sie seitlich eine weiße Färbung an den letzten Hinterleibssegmenten auf.

Wie das so ist, da freut man sich, endlich selbst die Südliche Binsenjungfer entdeckt zu haben, und dann sind an dem Tag "nur" weibliche Tiere unterwegs. Doch meiner Freude tat dies keinen Abbruch.

 

 

6. Kleine Binsenjungfer - Lestes viridis vestalis -

 

Sie ist die kleinste unter den Binsenjungfern. Ihre Körperlänge beträgt nur 30 - 35 mm und die Flügelspannweite etwa 40 mm.

Ein besonderes Merkmal sind die braunen, von zwei weißen Feldern eingerahmten Flügelmale.

Bei den Männchen sind die beiden letzten Hinterleibssegmente blau bereift.

Die Kleine Binsenjungfer bevorzugt flache moorige Gewässer.