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So

04

Nov

2012

Große Heidelibelle - Sympetrum striolatum

oder - ein Erlebnis der besonderen Art

 

Dienstag, 30. Oktober 2012, 13.30 Uhr, ein wenig Sonne,

11° = mein Besuch am Biotop.

Sofort nach Erreichen dieses Ortes sah ich eine Große Heidelibelle mitten auf dem Weg auf einem braunen Blatt sitzen. Dort war es wohl wärmer als am Wasser.
Aber noch bevor ich mein Fahrrad abstellen und die Kamera nehmen konnte, flog sie fort.



Die milchige Sonne verschwand auch wieder hinter den Wolken, und keine Libelle war mehr zu sehen. Also bin ich wieder nach Hause gefahren.

Beim Ausziehen der Gummistiefel im Keller flog etwas aus meinen Haaren auf den staubigen Boden. = Die Große Heidelibelle. Und sie wollte sich sofort zwischen Wand und Kühltruhe verstecken.

Nachdem ich sie aus dieser Ecke befreit hatte - auf einen hingehaltenen Stock wollte sie nicht steigen - mußte ich sie erst von den Staubflocken befreien.

 

Ich bin mir sicher, dass man dabei ganz vorsichtig umgehen muß, und ich bitte, dieses nicht oder nur wie hier bei Lebensgefahr der Libelle, die Staub bedeckt nicht hätte fliegen können, zu tun.

 

Um die Flügel und deren Muskulatur nicht zu beschädigen, sollte dieser "Rettungsgriff" unbedingt nur oberhalb des "Nodus"...

(Erklärung: NODUS = Eine Reihe von Längsadern, zwischen denen die Flugfläche nicht plan-, sondern zickzackförmig aufgespannt ist. Im Zentrum des Flügels treffen sich diese Adern in einem Knotenpunkt (Nodus), damit sie auch bei einer Längsbeanspruchung nicht abknicken können.)

...ausgeführt werden. Also oberhalb der Flügelmitte. Dieser Bereich ist stark durchblutet und daher lebenswichtig.

(Erklärung von Willi Wünsch/Waldschrat)


Draußen habe ich sie in die Efeuhecke gesetzt, wo sie sich krampfhaft festhielt. Dort schien die Sonne, und es war wohl schön warm.

Da lassen konnte ich sie aber nicht, denn sie wäre sicher sofort Opfer eines Vogels geworden und einen Teich gibt es auch nicht in der Nähe. Also, wieder Schuhe angezogen, die Libelle in ein Marmeladenglas verfrachtet - mitsamt dem Efeu, denn dieses ließ sie nicht los - und wieder zurück zum Biotop.

Mitsamt Efeu ließ sie sich auf einem großen braunen Blatt nieder und blieb brav sitzen.

Ich durfte sie dann nochmals von ganz nah fotografieren.

 

Dann bin ich zufrieden mit mir nach Hause gefahren.

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